Für viele sind Peeling und verschiedene Peelingprodukte vertraut, aber es ist schwer zu wissen, welches Peelingprodukt am besten zu einem passt. Es gibt mechanische Peelings, chemische, enzymatische... Jetzt tauchen wir in die Welt der Peelingprodukte ein und klären, worin die Unterschiede der verschiedenen Peelingprodukte liegen und wie man sie am besten anwendet. Wir erklären auch, welche Peelingprodukte die beste Wahl für deinen Hauttyp sind.
Die Vorteile des Hautpeelings
Peeling ist für die meisten Hauttypen vorteilhaft, auch für trockene Haut! Peeling sollte also nicht nur auf fettige Haut beschränkt werden. Es gibt auch viele Optionen, die für empfindliche Haut geeignet sind und empfindlicher Haut helfen können, mehr aus der eigenen Hautpflegeroutine herauszuholen.
Die Vorteile des Peelings auf einen Blick:
- Entfernt überschüssige abgestorbene Hautzellen sowie Schmutz und Talg aus der obersten Hautschicht
- Reinigt die Poren und lässt sie kleiner erscheinen
- Strahlenderer und gleichmäßigerer Hautton
- Verbessert die Hautstruktur und macht die Haut weicher
- Hilft Wirkstoffen, besser in die Haut einzuziehen
Peeling ist also sehr vorteilhaft! Bedeutet das, dass man die Haut so oft wie möglich peelen sollte, um eine neue, strahlendere Haut zum Vorschein zu bringen? Auf keinen Fall – die Haut sollte bedacht gepeelt werden, zum Beispiel ist einmal pro Woche für viele eine passende Häufigkeit. Übermäßiges Peelen kann die Schutzbarriere der Haut schwächen, die Haut reizen und sogar Hautentzündungen verschlimmern.
Unsere Haut erneuert die oberste Schicht abgestorbener Hautzellen etwa alle 28 Tage. Gesunde Haut schält sich also natürlich von selbst. Aber manchmal brauchen wir etwas zusätzliche Unterstützung. Viele Faktoren beeinflussen die natürliche Hauterneuerung, wie trockene und kalte Luft, Heizung und Klimaanlage, verschiedene Krankheiten sowie Stress. Regelmäßiges, sanftes Peeling kann das Wohlbefinden der Haut fördern und zu einem strahlenderen und ebenmäßigeren Hautbild beitragen.

Für wen ist Peeling geeignet?
Du profitierst besonders von einem Peeling, wenn deine Haut stumpf ist, du häufig Unreinheiten hast, Mitesser auftreten, deine Haut glänzt oder wenn andere Hautpflegeprodukte nicht gut in deine Haut einziehen. In diesem Fall kannst du testen, ob Peelingprodukte die Situation verbessern können!
Jung ist unsere Haut in der Lage, abgestorbene Hautzellen effektiv selbst abzustoßen, ohne äußere Hilfe. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich jedoch die Fähigkeit der Haut, abgestorbene Hautzellen eigenständig zu entfernen, und sie kann Unterstützung durch Peelingprodukte benötigen. Aus diesem Grund brauchen Kinder und Jugendliche zum Beispiel keine Hautpeelings, weshalb wir keine peelenden Produkte für Jugendliche empfehlen. Wenn ein Jugendlicher oder Kind beispielsweise unter Unreinheiten oder Akne leidet, empfehlen wir, einen fachkundigen Hautarzt aufzusuchen.
Peeling kann sowohl trockener, fettiger, empfindlicher als auch reifer Haut zugutekommen! Für jeden gibt es sicherlich das passende Produkt, und im Folgenden stellen wir verschiedene Peelingprodukte und Inhaltsstoffe vor, von denen du sicher schon einmal gehört hast.
Peelingprodukte und ihre Unterschiede
Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten, die Haut zu peelen: chemisch, mechanisch und enzymatisch.
Chemische Peelingprodukte sind bei richtiger Anwendung meist sanfter zur Haut. Wie der Name schon sagt, entfernen chemische Peelings abgestorbene Hautzellen chemisch, zum Beispiel mit AHA- oder BHA-Säuren.
AHA, also Alphahydroxysäure:
Ist eine Obergruppe der chemisch peelenden Inhaltsstoffe, zu der unter anderem Milchsäure, Mandelsäure und Glykolsäure gehören. Ihre Konzentration variiert zwischen 2 und 20 % und sie wirken am besten an der Hautoberfläche, indem sie die Haut weich machen und die Textur sowie den Teint verbessern. Bei der Anwendung von Alphahydroxysäuren ist es sehr wichtig, Sonnenschutz zu verwenden, da sie die Haut gegenüber UV-Strahlen der Sonne empfindlicher machen ☀️
BHA, also Betahydroxysäure:
Besser bekannt als Salicylsäure, ist eine fettlösliche Säure, die sich besonders gut zur Behandlung von Unreinheiten und Mitessern eignet. Im Vergleich zu den meisten AHA-Produkten kann Salicylsäure besser in die Haut eindringen und wirkt daher effektiv gegen tiefsitzende Unreinheiten. Die Konzentration von Salicylsäure variiert zwischen 0,5 und 2 %.
PHA, also Polyhydroxysäure:
Ist eine neuere Hydroxysäure, von denen Gluconolacton die bekannteste ist. PHA gilt als sanfter als andere chemische Peeling-Inhaltsstoffe und wie einige AHA-Säuren hat auch PHA gleichzeitig eine feuchtigkeitsspendende Wirkung. Es wurde außerdem nicht festgestellt, dass es die Haut lichtempfindlicher macht.
LHA, also Lipohydroxysäure:
Eine sanftere Form der Salicylsäure, LHA ist der Salicylsäure sehr ähnlich, aber eine schonendere Option für empfindliche Haut. Wie Salicylsäure ist LHA fettlöslich und daher eine gute Wahl für fettige Haut, um die Talgproduktion auszugleichen.
Physikalisches oder mechanisches Peeling wird entweder mit einer Bürste, einem Schwamm oder einem Produkt mit Partikeln (z. B. eine körnige Textur) durchgeführt, die die Haut mechanisch abschleifen. Mechanisches Peeling kann für die Haut oft zu grob sein, da die Stärke des Peelings von Person zu Person variiert und seine Intensität schwerer zu steuern ist. Wir empfehlen grundsätzlich keine Bürsten zur Hautpeeling, zumindest nicht für das Gesicht, da die Bürstenköpfe meist nicht oft genug gewechselt werden und sich Bakterien ansammeln, die bei jeder Anwendung wieder auf die Haut gelangen. Mechanisches Peeling ist eine gute Wahl für weniger empfindliche Haut und für diejenigen, die spüren möchten, dass die Hautpflege wirkt. Für Fans des mechanischen Peelings empfehlen wir Peeling-Gele, die mechanisch peelen, ohne die Haut zu belasten, zum Beispiel Anua Heartleaf LHA Moisture Peeling Gel.
Enzymatisches Peeling ähnelt etwas mehr dem chemischen Peeling, ist aber oft die sanfteste dieser Optionen. Wir empfehlen enzymatisches Peeling daher häufig für empfindliche Haut. Bei enzymatischen Peelings werden oft natürliche Enzyme verwendet, zum Beispiel Papaya-Enzyme, die sanft abgestorbene Hautzellen auflösen und so die Hauterneuerung fördern. Wenn du enzymatisches Peeling ausprobieren möchtest, probiere zum Beispiel das klärende Gesichtswasser von Eqqualberry mit Enzymen.

Wie oft sollte man die Haut peelen?
Wie oft die Haut gepeelt werden sollte, hängt ganz von den individuellen Bedürfnissen und der Stärke der Haut ab. Beim Peeling gilt jedoch die Faustregel: Weniger ist mehr
Trockene Haut
- Trockene Haut sollte gepeelt werden, aber maßvoll und mit einem ausreichend sanften Produkt. Einmal pro Woche kann für trockene Haut ausreichend sein.
- Für trockene Haut eignen sich am besten chemische Peelings, die die Haut gleichzeitig befeuchten und peelen. Schau nach Produkten mit PHA oder AHA, besonders Milchsäure oder Mandelsäure.
- Produktempfehlung für trockene Haut: Medicube Zero Pore Pad Mild
Mischhaut
- Mischhaut neigt meist eher zu Trockenheit oder Fettigkeit, wähle daher das Peelingprodukt entsprechend dem vorherrschenden Hautzustand.
- Die Peelinghäufigkeit hängt von deiner Haut ab, aber wir empfehlen, mit 1-2 Peelings pro Woche oder nach Bedarf zu beginnen.
- Produktempfehlung für Mischhaut: SKIN1004 Hyalu-Cica Brightening Toner
Fettige Haut
- Für fettige Haut ist Peeling sehr wichtig, damit die starke Talgproduktion die Poren nicht verstopft.
- Ein stärkeres chemisches Peeling eignet sich für fettige Haut, auch ein mechanisches Peeling kann für manche eine gute Option sein.
- Vermeide jedoch zu starke Peelingprodukte, wenn dein Hautton dunkel ist oder wenn du leicht Pigmentflecken nach Pickeln bekommst. Das kann darauf hinweisen, dass das von dir verwendete Peeling zu stark für deine Haut ist oder der Inhaltsstoff nicht zu dir passt. Ein zu starkes Peeling kann insbesondere bei dunkleren Hauttönen Hyperpigmentierung oder Hypopigmentierung verursachen.
- Für manche mit fettiger Haut kann tägliches Peeling mit AHA- oder BHA-Säuren passend sein, aber nur durch Ausprobieren findest du die beste Methode und Menge für deine Haut. Allgemein sollte fettige Haut 2-3 Mal pro Woche gepeelt werden.
- Produktempfehlung für fettige Haut: Beauty of Joseon Green Plum Refreshing Toner: AHA + BHA
Ungleichmäßiger Hautton
- Wenn Pigmentstörungen das Hauptproblem sind, kann Peeling helfen, aber man muss vorsichtig sein.
- Wähle ein Produkt, das AHA enthält sowie eine hautaufhellende Zutat wie Niacinamid oder Antioxidantien.
- Produktempfehlung zur Behandlung ungleichmäßigen Hauttons: Celimax Pore + Dark Spot Brightening Pad
Empfindliche Haut
- Für empfindliche Haut sollte bevorzugt ein leichtes chemisches Peeling gewählt werden. Die Häufigkeit der Anwendung hängt ganz von der Reaktivität und Verträglichkeit der Haut gegenüber dem Peeling ab. Es ist also nicht nötig, jede Woche zu peelen, sondern nur bei Bedarf, zum Beispiel ein- bis zweimal im Monat.
- Empfehlung für empfindliche Haut: Axis-Y PHA Resurfacing Glow Peel

Hautpflege nach dem Peeling
Nach dem Peeling kann die Haut vorübergehend etwas empfindlicher sein, daher ist es ratsam, andere starke Wirkstoffe wie Retinol in derselben Routine zu vermeiden. Denke auch daran, die Haut nach dem Peeling gut zu befeuchten 💦
Füge nach dem Peeling zum Beispiel ein feuchtigkeitsspendendes und beruhigendes Gesichtswasser und eine Ampulle vor der Feuchtigkeitscreme hinzu. Wenn du hingegen die aufhellende Wirkung für die Haut verstärken möchtest, kannst du versuchen, deiner Routine eine allgemein gut verträgliche Zutat hinzuzufügen, wie Azelainsäure, die hilft, den Hautton auszugleichen und Unreinheiten zu reduzieren.
Denke daran, dass Peeling nicht für jede Haut notwendig ist, aber richtig angewendet kann es den Teint strahlen lassen und die Haut weich machen 💜
Quellen:
https://labmuffin.com/how-to-exfoliate-2-all-about-chemical-exfoliants/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17348998/
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